Bilder aus alten Zeiten rund um Hansens Kletter- und Lebensgeschichte
Teil I  (Text von Karlheinz Bardoux)

     
          Weg zum Uschba-Eisfall
   Kaukasus 1970


          Zelte überm Eisfall

              Hans an der Schuppenwand
    
   
Hans schaut im Uschba-Eisfall in eine 
Gletscherspalte. Wir hatten den Uschba
vergeblich versucht zu ersteigen - teils
wegen Unvermögen, teils wegen schlechten
Wetters hat es nicht geklappt. Eigentlich
war das schlechte Wetter unser Glück,
den ohne Akklimatisation und ohne
ausreichende Eiserfahrung bei vielen von
uns war ein Unfall nicht auszuschließen.
Der Abstieg durch den Eisfall erwies sich
als sehr gefährlich. Die im Aufstieg noch
festen Brücken über die Gletscherspalten
waren durch den Wärmeeinbruch geschwächt.

Fünf mal verschwanden Bergfreunde in einer
Spalte. Ich war mit Helle und einem
Dr.med.Klaus Sinkwitz (alle drei mehr als
80kg netto, mit Rucksack also etwa 120kg)in
einer Seilschaft. Klaus stürzte in eine
abgrundtiefe Spalte und obwohl Helle nicht
den besten Stand hatte, hielt er den Sturz
auf. Aber er schrie um Hilfe, denn die Last
war enorm. Ich konnte meinen Platz nicht
verlassen, denn mein Seil stellte die einzige
Sicherung für Helle und Klaus dar. In dieser
Situation vollbrachte Hans als
Hochgebirgsneuling eine erstaunliche
Leistung. Ganz schnell eilte er zum
bedrängten Helle und half ihm beim Fixieren
von Klaus und dessen anschließender Bergung.
Dabei begab er sich natürlich selbst in akute
Gefahr, und man muss wohl die riesige Spalte
gesehen haben, um diesen mutigen Einsatz von
Hans richtig einschätzen zu können. Das Bild
zeigt sicherlich nicht die Riesenspalte, aber
es weckt trotzdem die Erinnerung an die große
Tat.
          
     

 
Hans beim letzten Stück des
Abstiegs, schon nahe am
Deutschen Biwak. Vorneweg
seine alpine Lehrmeisterin
Elvira Meisel, hinten Hans mit
offenbar schon wackligen
Beinen.

   Am Kleinen Halben
           
                  Hans im Ilmerweg

             An der Barthreibung
 
     
               Ausschnitt
         
                   
 Schwarzen Kante an der Königsspitze (23.6.1973)
 
         Heuscheuer Grün König Talweg