Erkundungstour im Bobritzsch- und Muldetal
01. Mai 2007 zur Biwak- und Russenwand

          Der 1.Mai war vom Wetter her prächtig. Über die B 173 fuhren wir bis Niederschöna, von dort  über Oberschaar bis zum Eingang in das Bobritzschtal. Es folgte eine kleine Wanderung immer am Bachlauf entlang bis zur Biwakwand. Von der Lage her ist es dort sehr schön mit guten Lagerplätzen zwischen Fels und Bach. Der Fels bietet festes Gestein (Gneis), zum Klettern etwas gewöhnungsbedürftig. Geklettert haben wir  "Damentour" III und Fischerano V-. Insgesamt eine durchaus empfehlenswerte Kletterwand. Ob man dort einen Tag klettern kann, sei dahingestellt. Die Klettereinstiege sind gekennzeichnet. Keine Orientierungsprobleme.

Danach  fuhren wir nach Halsbrücke zur Russenwand. Dieser Fels steht direkt über der Straße. Die Klettereinstiege befinden sich auf einem schmalen Felsband in etwa 5 m Höhe oder mehr. Nach meinen wenigen Wegen (AW IV-, Deutsch-Deutscher Weg 5+ ??  toprope) und ein paar Versuchen erschien  mir  die Einstufung  der Wege sehr straff gewählt. Also bei der  Top-Route "Verhinderter Mittagsschlaf ***V" hatte ich keine Chance (verpatzter Einstieg?).
Außerdem sind die Routeneinstiege nicht gekennzeichnet. Und wenn keiner da ist, den man fragen kann, welcher Weg welcher ist, sieht man ziemlich alt aus. Fazit: Für eine größere Klettergruppe mit Interessen im moderaten Schwierigkeitsbereich ist die Russenwand keine Empfehlung.
Die Rückfahrt zur B173 erfolgte über Falkenberg.
                                                                          wg

Kletteranstiege

   Wanderung entlang der Bobritzsch

    Biwakwand

  Die etwas "liegende" Russenwand direkt über der Straße im Muldetal

   Warum die Russenwand Russenwand heißt, weiß man sofort, wenn man
   davor steht.