KVL51
Bielatal mal anders:
Die Felsgruppe an der Johannismauer nach Baumeinschlag

19.06.2010
mit Michael Johne, Ines Schmidt, Norbert Henning, Helmut Richter, Dioeter Oberreich und Wolfgang Grübner

Recht ungewöhnlich mutet der nahezu freie Blick von der Bielatalstraße hoch auf die Felsgruppe unterhalb der Johannismauer. Recht bizarr erscheint die schlanke Gestalt des Johanniskegel  und der Pötzschturm. Auch  Schusterturm und Artariastein sind frei einsehbar. Das ist schon eine großartige Leistung von Forstwirtschaft, des Natturschutzes und wer sonst noch mitzureden hat - im Sinne des Bergsteigens. Schließlich waren manche Felswände so grün und feucht-glitschig, dass man die AW von Pötzschturm, Fritziturm  und Friederike  kaum noch klettern konnte.
Also Seil ausgepackt und Hand angelegt. Nach dem Johanniskegel  (AW und  Westkante) wagten wir uns an den Pötzschturm. Der AW war immer noch grün, aber leidlich trocken. Nach ein wenig Probieren klappte es. Auch der SW-Riß wurde (v.o.g.) gestiegen.
Als wir danach zu Fritziturm und Friederike gingen, verließ uns der Mut. Der Zustieg des AW auf beide Felsen  war derart grün und naß, dass ein  Versuch einer Begehung für uns nicht in Betracht kam. Vielleicht ändern sich über den Sommer hinweg die Bedingungen, wenn nun viel Luft und Licht einwirken können. Wir werden im Herbst wieder vorbeischauen.
Zum Abschluß bestiegen wir das Mauerblümchen und beendeten damit den dennoch erfreulichen Klettertag.
 

                                                                  Schusterturm, dahinter der Artariastein

     Johnniskegel und Pötzschturm
   

      Norbert, Ines, Helmut, Dieter und Micha - dahinter Atariastein
      und Schusterturm