KVL51

Langer Lauf statt Langlauf mit Ebbi am 6.Februar 2016

Auch ein Tausch der eigentlich traditionell im Januar festgelegten Ebbitour mit der KVL-Kegelveranstaltung hat den Schnee nicht hervorzaubern können. Wir besannen uns dann auf unsere zweitliebste Tradition: Das Wandern. Mit dem TXL ab Dresden fuhren wir zu den günstigsten Gruppentarifen bis nach Ebersbach. Dort ging es oft über Stock, Stein und Feld zuerst zum Schlechteberg und dann über die Spreequelle zum Kottmar. Von hier steil bergab zu den Kottmarhäusern und schweren Herzens (es war schon 15 Uhr) an der Kottmarschenke vorbei zum Berggasthof "Beckenbergbaude" oberhalb von Eibau. Dort hatte Ebbi für alle ein deftiges Mal bestellt: Gebratene Blutwurstringe mit Zwiebeln und Weißkohl, dazu Scheiben von Kartoffelklößen. War ähnlich der sächsischen Tiegelwurst, aber doch regionalbedingt anders.
Im Dunkeln stiegen wir dann zum Haltepunkt Oberoderwitz Oberdorf ab.
Dazu Ebbi: Wollte ein Mann aus Oberoderwitz einen Freund in Tokio besuchen und bekommt erstmal eine Fahrkarte nach Dresden Hbf. Hier kann er dann den nächsten Abschnitt bis Moskau lösen. Dort bekommt er dann ein Ticket nach Novosibirsk. Erst hier wird ihm die Überfahrt mit der Eisenbahnfähre verkauft und er kommt bis Tokio. Für die Rückfahrt geht er an den Fahrkartenschalter in Tokio und verlangt ein Ticket nach Oberoderwitz. Fragt der Angestellte genervt: "Was denn nun -  Oberoderwitz, Niederoderwitz oder Oberoderwitz - Oberdorf ?"

 
Teilnehmer:

Wieland & Amrei, Moni & Micha, Petra & Herbert, Gudrun & Stefan, Umi & Denise, Günter G., Steffi, Mattias, Uli und natürlich Ebbi

Bericht: Uli       Fotos: Matthias und Uli
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Vom Bahnhof weg ging es gleich zum ersten Aussichtsberg. Der Turm war zwar nicht ganz offen, aber das merkten wir erst oben...   
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...auf die letzte Plattform fehlten die Stufen.
Die Sicht war auch nicht so gut, aber mit Hilfe der Richtungstafeln konnte so mancher Berg bestimmt werden.
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 03a 04 Mancher Wanderweg war Ebbi zu langweilig und so wie ganz links sieht es dann aus wenn man vom gelb markierten Weg zum blau markierten Weg wechselt. Der "Helle" hätte seine helle Freude gehabt.
Im schützenden Wald an einer kleinen Wanderhütte wurde erstmal ausgiebig Glühwein und Espresso gekocht, was dann zum Vesper getrunken wurde.
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Die Spreequelle war dann nur einen Katzensprung entfernt und nach dem obligatorischen Gruppenfoto dort ging es steil bergan zum Kottmar.
  
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Ein winziges Fleckchen Schnee haben wir doch gefunden, aber deswegen gleich ein Wintersportzentrum?

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Auf dem Kottmar in 585 m Höhe Auf dem Weg Richtung Eibau

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Der Oderwitzer Spitzberg in der Mitte, rechts davon zu dem kleinen Hügel müssen wir noch, dort steht die Beckenbergbaude. Ebbi hat schon zweimal telefonisch die Zeit berichtigt, zu der wir voraussichtlich ankommen.

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Das Höhenprofil unserer Wanderung